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A-JOINT FLEX

A-JOINT® Flex ist ein viskoelastischer Biokomposit-Fugenmörtel, der aufgrund seiner Flexibilität und seiner hohen Widerstandsfähigkeit statische oder dynamische Belastungen bei ungebundener Bauweise aufnehmen kann.

Es hat sich für mittlere und große Verkehrslasten bewährt. Als dauerhafte und schadstofffreie Verbindungslösung kann A-JOINT® FLEX sowohl in öffentlichen als auch in privaten Bereichen eingesetzt werden.

A-JOINT® FLEX eignet sich für nahezu alle Naturstein- und Betonwerksteinbeläge mit einer Fugenbreite von bis zu 8 mm.

VARIANTE

Neutral
Basalt
Steingrau
Nachhaltige und unkrautfreie Fugenloesung
Speziell fuer die ungebundene Bauweise bis Nutzungskategorie N3
Feste flexibilisierte Fugenfuellung
Fuer Fugenbreiten ab 8 mm, Fugenbreiten 5 mm moeglich mit erhoehtem Arbeitsaufwand
Fuer Fugentiefen ab 30 mm
Einfache und schnelle Verarbeitung mit sehr geringem Wasserverbrauch
Schnelle Verkehrsfreigabe
System
2-komponentiger-Epoxidharzmoertel
Verarbeitungszeit bei 20C
ca. 20-30 Minuten
Verarbeitungstemperatur
> 0C, max. 30C
Freigabe der Flaeche bei 20C
nach 24 Std. begehbar, nach 3 Tagen befahrbar
Lieferform
23 kg Sackware
Lagerfaehigkeit
24 Monate in der original verschlossenen Produktverpackung, trocken und frostfrei
Druckfestigkeit
Auf Grund der hohen Flexibilitaet ist dieser Wert nicht bestimmbar
Biegezugfestigkeit
2,4 N/mm2
Max. Dehnung
3,86 %

Rechner für dieses Produkt

Verarbeitungshinweise

  1. 1

    Vornässen

    Vornässen
  2. 2

    Mischen

    Mischen
  3. 3

    Einarbeiten

    Einarbeiten
  4. 4

    Reinigung mittelgrober Besen

    Reinigung mittelgrober Besen
  5. 5

    Endreinigung feiner Besen

    Endreinigung feiner Besen

Verarbeitungsanleitung

Vorbereiten:


Die Fugen müssen rückstandsfrei von Unkraut, Wurzeln und losen Teilen gereinigt und auf min. 30 mm Tiefe (bei Verkehrsbelastung mind. 2/3 der Steinhöhe) freigeräumt werden. Der zu verfugende Belag ist von jeglichem Schmutz zu befreien. Angrenzende nicht zu verfugende Stellen sollten abgeklebt oder abgedeckt werden. Es wird empfohlen den Eimer vor der Verarbeitung in wärmerer Umgebung (20°C) zu lagern. Dies vereinfacht die Durchmischung deutlich. Um Setzungen und lose Steine zu vermeiden, empfehlen wir einen dauerhaft wasserdurchlässigen und tragfähigen Untergrund entsprechend der späteren Belastung (achten Sie auf die aktuellen Normen und Richtlinien).

Vornässen:


Nässen Sie die gesamte Fläche ausgiebig vor. Höhere Bodentemperaturen und saugfähiges, offenporiges Gestein erfordern intensiveres Vornässen. Generell ist sauberes und kaltes Wasser zu verwenden.

Mischen:


Öffnen Sie den Sack und füllen Sie den Sand in einen geeigneten Mischbehälter. Den Inhalt der separat gelieferten Flaschengebinde hinzugeben. Es ist keine Wasserzugabe nötig. Achten Sie auf eine vollständige Leerung der Flaschen. Nutzen Sie ein professionelles Rühr- oder Mischgerät. Mischvorgang langsam drehend starten und mindestens 2 Minuten lang gründlich mischen. Anschließend das Mischgut in einen sauberen Eimer rückstandslos umtopfen und den Mischvorgang weitere 4 Minuten intensivieren. Es muss eine gleichmäßige, klumpenfreie und rieselfähige Mörtelmasse vorliegen.

Verfüllen der Fugen:


Schütten Sie die fertige Mischung auf die vorgenässte Fläche. Die Fugmasse mit einem Gummischieber oder einem groben Straßenbesen sorgfältig und möglichst diagonal zur Fuge einarbeiten. Um eine gleichmäßige Optik zu erzielen, empfiehlt es sich den Fugenmörtel über die komplette Fläche zu ziehen (Harzfilm). Halten Sie während dieser Arbeiten die unverfugte Fläche ständig nass. Den Wasserstrahl nicht auf den zu verarbeitenden Fugenmörtel richten. Um bei schmalen und tiefen Fugen eine verdichtende Fugenfüllung zu gewährleisten, kann unterstützend ein geeignetes Stampfwerkzeug (z.B. Fugeisen o. Ä.) eingesetzt werden.

Reinigen der Fläche:


Kehren Sie nach ca. 10–20 Minuten die Steinoberfläche vorsichtig und diagonal zur Fuge mit einem mittelgroben Straßenbesen ab. Anschließend entfernen Sie mit einem feinen Kokosbesen die übrigen Mörtelreste. Abgekehrtes Material ist nicht mehr zu verwenden. Achten Sie darauf, dass Fasen (Abschrägung der Seitenkanten) bei Platten und Pflaster freigelegt werden müssen.

Nachbehandlung:


Schützen Sie die frisch verfugte Fläche für 12–24 Std. vor Regen. Als Regenschutz empfehlen wir Baufolien oder Abdeckplanen. Damit ausreichend Luft zirkulieren kann, darf der Regenschutz nicht direkt auf die Fläche aufgelegt werden. Bei Temperaturen um 20°C ist die Fläche nach 24 Std. bereits begehbar und nach 3 Tagen befahrbar. Vor der Nutzung empfiehlt sich eine Festigkeitsprüfung. Reinigungsarbeiten (Hochdruckreiniger max. 120 bar, mind. 20 cm Abstand) dürfen frühestens nach 7 Tagen durchgeführt werden. Mischen Einarbeiten

Kunstharzfilm: Nach der Verfugung mit A-JOINT® FLEX verbleibt ein dünner Harzfilm auf der Steinoberfläche, welcher die Steinfarbe intensiviert und den Stein vor Verschmutzungen schützt. Dieser Harzfilm verschwindet i. d. R. durch Witterungseinflüsse und Nutzung der Fläche im Laufe der Zeit. Legen Sie im Zweifelsfall eine kleine Testfläche an. Der Kunstharzfilm ist kein Ausführungsmangel, da weder Qualität noch Funktionalität der Fuge beeinträchtigt werden.

Anwendungstechnische Hinweise: Nutzen Sie A-JOINT® FLEX nur bei standfestem, tragfähigem und dauerhaft wasserdurchlässigem Unterbau oder einem Gefälle von mind. 2%. Die Anwendung wird nur in gut belüfteten Bereichen empfohlen. Wir weisen auf das Tragen von ausreichender Arbeitsschutzkleidung hin. Arbeitsgeräte sollten während und nach der Verarbeitung mit Wasser gereinigt werden.

Befreien Sie die Fugenoberfläche regelmäßig von Schmutz, Laub und Moos.

Alle Füllstoffe sind Naturprodukte und unterliegen natürlichen Farbabweichungen. Unsere Informationen basieren auf jahrelangen Erfahrungswerten und dem jetzigen Stand der Technik, sind jedoch unverbindlich und stellen kein vertragliches Rechtsverhältnis dar.

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